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Die Abteilung Segelflug hält (Referent Lothar Kluge) sieben Segelflugzeuge für Piloten und Flugschüler bereit, davon einen Hochleistungsdoppelsitzer DG505 (siehe Bild), zwei Schulungsflugzeuge und 4 einsitzige Segelflugzeuge.
Der Start erfolgt in der Regel mit einer Seilwinde, die ein 5 mm starkes Stahlseil mit einem rund 300 PS starken Motor aufspult. Sie ist auf einem LKW-Chassis montiert. Das Seil zieht ein Segelflugzeug in wenigen Sekunden bis auf eine Höhe von etwa 400 m.
Manchmal allerdings wird auch im Flugzeugschlepp gestartet. Die Segelflugabteilung hat eine Ausbildungsgenehmigung und verfügt über eine angemessene Zahl von Fluglehrern. Bereits im Alter von 14 Jahren kann mit der Schulung begonnen werden, um mit frühestens 17 Jahren den Pilotenschein für Segelflugzeuge ( GPL ) zu erhalten, sofern die geforderten Leistungsvoraussetzungen vorliegen und der Fliegerarzt die Flugtauglichkeit bestätigt. Da der Segelflug sehr wetterabhängig ist, findet er hauptsächlich in den Sommermonaten statt, im Winter müssen schon besonders günstige Wetterlagen herrschen. Diese “Winterpause” wird für das Büffeln der Theorie und die Wartung und Instandsetzung der Segelflugzeuge in der vereinseigenen Werkstatt genutzt. Denn einmal jährlich, meist zu Beginn der Segelflugsaison im Frühjahr, müssen die Segelflugzeuge und die notwendigen Fallschirme einem unabhängigen Prüfer zur Jahresnachprüfung vorgestellt werden und erhalten dann eine Bescheinigung über die Luftfahrttauglichkeit.
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