- Segelfliegen
Ich interessiere mich leidenschaftlich für das Segelfliegen und verbringe eine Menge Zeit auf dem Flugplatz.
Der Flugplatz ist der Nato-Stützpunkt Nörvenich der, am Wochenende und an Feiertagen, auch von Privatfliegern genutzt werden kann.
Am Wochenende, bei schönem Wetter, geht es um halb Neun los. Zum Flugplatz fahren, Flugzeuge ausräumen, Winde und Landefeld aufbauen und hoffen das es genügend Thermik gibt damit auch längere Flüge möglich sind.
Am frühen Vormittag erfolgen dann die ersten Starts mit dem Segelflugzeug. In 30 Sekunden, im Doppelsitzer, auf etwa 400 Meter Höhe. Eine tolle Aussicht. Fast lautlos schwebt man durch die Luft und alles sieht so schön geordnet und sauber aus von da Oben.
Bei vorhandener Thermik steigen wir dann immer höher und höher. Manchmal bis zu 2500 Meter und fliegen vom Flugplatz in die nahe Eifel oder, an Köln vorbei, in das Bergische Land.
Es ist jedes Mal ein tolles Erlebnis.
Am Abend putzen wir die Flugzeuge und räumen alles wieder ein. Dann noch Flug.- und Bordbücher ausfüllen und es gibt was zum Essen und Trinken in unserem Clubhaus, wir nennen es Feldhaus.
Wir sitzen dann noch eine Zeit am Grill oder Lagerfeuer, fahren nach Hause und freuen uns wieder auf das nächste Wochenende mit schönem, fliegbarem, Wetter.
Die Leute sind einfach cool! Ganz besonders Simon, Florian, Gordon und Peer.
Wer auch einmal mitfliegen möchte und hier in der Nähe wohnt, kann sich an mich wenden.
Es lohnt sich!
- Modellfliegen
Modellfliegen ist fast so schön wie Segelfliegen. Dummerweise steht man am Boden aber das macht nichts.
Modellfliegen ist gar nicht so einfach wie ich dachte. Man muss aufmerksam sein und immer auf das Flugzeug achten um keine umstehenden Personen zu gefährden. Aber wenn man es einmal im Griff hat, macht es auch eine Menge Spaß.
Wir fliegen auf einem kleinen Feld das uns von Herbert ,einem Bauern der selbst alter Flieger ist, zur Verfügung gestellt worden ist.
Freitags muss der Rasen gemäht werden. Eigentlich ist das eher eine unangenehme Arbeit wenn man hinter dem Ding hinterher laufen muss. Hier nicht! Den hier darf ich Rasenmäher fahren!
Es ist immer recht lustig. Coole Sprüche und manchmal ungeschickte Aktionen, die auch schon einmal ein Flugzeug kosten, sogen dafür das man viel zu lachen hat.
Wenn mal was zu Bruch gegangen ist muss es wieder repariert werden. Aber das ist halb so wild denn mein Vater hilft mir bei den schwierigen Sachen.
- Drachen steigen lassen
Drachen steigen lassen finde ich auch sehr schön denn das kann ich an jedem Tag machen an dem genügend Wind herscht. Ich gehe dazu mit meinem Freund Danny auf das Feld hinter unserem Haus.
Wir lassen es dann ordentlich krachen denn der Drachen ist ein Lenkdrachen den man ordentlich durch die Luft bewegen kann. Übrigens ist es nicht der erste. Ich glaube ich habe schon drei oder vier verschlissen.
Wenn wir dann keine Lust mehr haben legen wir uns ins Gras und erzählen uns Geschichten. Dann fühlen wir uns fast so wie Tom und Huckleberry.
- Inliner
Inliner fahren würde mir auch besonderen Spaß machen, wenn da nicht meine Eltern wären. Jedes Mal den gleichen Ärger mit der Schutzkleidung. Schutzhelm reicht finde ich, aber nein komplettes Programm. Knieschützer, Ellenbogenschützer und Handgelenkschoner - meine Freunde lachen sich jedes Mal einen Fackelzug. Wenn ich aber dann im Fernseher sehe wie sich Inline Skater ohne Schutzleidung verletzen, dann denke ich meine Eltern haben doch recht.
Meine Freunde lachen trotzdem :-(
- Schwimmen
Schwimmen ist auch ein meiner Lieblingsbeschäftigungen, insbesondere wenn es draußen warm ist. meistens fährt mein Freund Danny mit. Wir flitzen dann mit dem Fahrrad, was auch erst nach Diskussionen mit der Familienregierung genehmigt wurde, nach Sindorf in die Erft Lagune. Prima Bad mit Rutsche, Solebad und allem was dazugehört.
Wenn wir uns da ausgetobt haben sind wir ganz schön fertig, schwingen uns wieder auf das Fahrrad und fahren nach Hause. Neulich hatte man meinem Freund Danny, vor dem Schwimmbad, den Sattel vom Fahrrad gestohlen. der hat sich mächtig aufgeregt und ich auch.
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